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Für Heimwerker und Profis

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Laminat oder Vinyl – was ist besser?

Für Wohn- und Schlafzimmer ist Laminat meist die günstigere und druckfestere Wahl. Ins Bad und in die Küche gehört eher Vinyl.

Muster von Laminat und Vinyl
Von oben sehen sie sich ähnlich, darunter sind sie ganz verschieden gebaut. Foto: Adobe Stock

Laminat hat eine Trägerplatte aus HDF, also stark verdichteten Holzfasern. Darauf liegen ein Dekorpapier und eine harte Schicht aus Melaminharz. Vinyl besteht überwiegend aus Kunststoff. Hochwertige Klick-Vinyle haben einen starren Kern (Rigid oder SPC), der laut Meister unempfindlich gegen Wärme und Temperaturschwankungen ist.

Der wichtigste Unterschied: Wasser

Laminat ist nur bedingt für Feuchträume geeignet. Manche Hersteller geben an, dass ihr Laminat stehendes Wasser eine Zeit lang aushält, Meister etwa bis zu 24 Stunden. Das ist eine Sicherheit für das umgekippte Glas, keine Freigabe fürs Bad. Vinyl nimmt kein Wasser auf und ist deshalb die übliche Wahl für Bad und Küche. Parador empfiehlt bei bodengleicher Dusche trotzdem eine Silikonfuge an der Wand.

Gehgefühl und Lautstärke

Vinyl ist weicher und leiser, vor allem vollflächig verklebt. Laminat klingt härter und braucht eine Trittschalldämmung darunter – laut Hornbach auch dann, wenn schon eine integriert ist.

Dafür steckt Laminat Druck besser weg. Bei Vinyl können schwere Möbel und Stuhlrollen Abdrücke hinterlassen.

Fußbodenheizung

Geht mit beiden, wenn die Unterlage passt. Für ein Laminat aus dem Hornbach-Sortiment etwa gilt: nur Warmwasser-Fußbodenheizung, höchstens 26 °C an der Oberfläche. Für sein Rigid-Vinyl nennt wineo maximal 27 °C. Verklebtes Vinyl leitet die Wärme besonders gut, weil kaum etwas dazwischen liegt.

Woran man Qualität erkennt

Bei Laminat steht die Nutzungsklasse auf der Packung. Die erste Ziffer sagt, wofür der Boden gedacht ist: 2 für Wohnräume, 3 für Gewerbe. Im Wohnbereich reicht die Skala von 21 (Schlafzimmer) bis 23 (Flur, Kinderzimmer).

Und die Umwelt? Laminat besteht laut Meister zu 95 % aus natürlichen Rohstoffen. Bei Vinyl lohnt ein Blick aufs Etikett: In Weich-PVC können Weichmacher stecken, die ausdünsten. Viele Hersteller werben inzwischen ausdrücklich mit Produkten ohne solche Weichmacher.

Kurz gesagt

  • Wohn-, SchlafzimmerLaminat
  • Bad, KücheVinyl
  • LeiserVinyl
  • DruckfesterLaminat

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Bricoflor zum Vergleich von Laminat und Klick-Vinyl. YouTube lädt erst, wenn du auf den Platzhalter klickst.

Häufige Fragen

Kann man Laminat ins Bad legen?

Nur bedingt. Manche Laminate halten stehendes Wasser eine Zeit lang aus, Meister nennt bis zu 24 Stunden. Das ist eine Sicherheit für das umgekippte Glas, keine Freigabe fürs Bad. Dort ist Vinyl die übliche Wahl.

Was ist leiser, Laminat oder Vinyl?

Vinyl, vor allem vollflächig verklebt. Laminat klingt härter und braucht eine Trittschalldämmung darunter.

Geht Fußbodenheizung unter Laminat und Vinyl?

Mit beiden, wenn die Unterlage passt. Die Hersteller nennen Grenzen, etwa 26 °C Oberflächentemperatur für ein Laminat aus dem Hornbach-Sortiment oder 27 °C für ein Rigid-Vinyl von wineo.

Was bedeutet die Nutzungsklasse bei Laminat?

Die erste Ziffer sagt, wofür der Boden gedacht ist: 2 für Wohnräume, 3 für Gewerbe. Im Wohnbereich reicht die Skala von 21 (Schlafzimmer) bis 23 (Flur, Kinderzimmer).

Quellen: Meister, Hornbach, Parador, wineo, Baunetz Wissen

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